"Gestrandet" - Filmveranstaltung zur Integration geflüchteter Menschen

Filmtheater
Termine: 
Mittwoch, 17.05.2017 - 19:00
Länge: 
80 Minuten
FSK: 
ab 0 Jahre

Eintritt frei!

Die Ehrenamtskoordinatorin der Stadt Bramsche, Maria Stuckenberg, und der Universum e.V. möchten alle Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, die in Bramsche und den benachbarten Kommunen Flüchtlings- und Migrationsarbeit leisten, Interessierte Bürger*innen, Politiker*innen und Presse sehr herzlich zu diesem Film der Regisseurin Lisei Caspers, einladen.

Frau Caspers, die gebürtig aus Ostercappeln stammt, wird selbst bei der Filmvorführung anwesend sein und nach dem Film für Fragen zur Verfügung stehen. Auch  der Bürgermeister der Stadt Bramsche, Heiner Pahlmann und der Leiter der Flüchtlingsunterkunft in  Bramsche Hesepe, Klaus Dierker, freuen sich darauf, zu diesem wichtigen Thema mit dem Publikum in Kontakt zu treten.

Zum Film:Das Jahr 2014 beginnt für die Bewohner von Strackholt mit einer ungewöhnlichen Nachricht: Eine kleine Gruppe eritreischer Flüchtlinge ist in dem 1500-Seelen-Dorf „gestrandet“. 20 km von Aurich, inmitten der ostfriesischen Leere, sollen die Neuankömmlinge den Ausgang ihres Asylverfahrens abwarten. Helmut, ein pensionierter Schuldirektor und Christiane, eine Journalistin, nehmen sich der fünf Männer an. Mit Deutschunterricht, Ämtergängen und selbstgebackenem Kuchen versuchen sie, ihnen den Neuanfang in der fremden Umgebung zu erleichtern. Die Flüchtlinge nehmen das Hilfsangebot mit großem Elan an. Doch mit jedem Tag treten neue Konflikte auf, denn die Mühlen der Behörden mahlen langsam und die tägliche Ungewissheit zerrt an den Nerven aller Beteiligten.

Die junge Regisseurin Lisei Caspers wurde 2007 beim Internationalen Filmfestival Hannover für ihren Dokumentarfilm „Grenzgebiet – Spiritual Healing” mit dem „Deutschen Nachwuchsfilmpreis” und eine Patenschaft durch den Produzenten Peter Rommel (u.a. „Sommer vorm Balkon”, „Alphabet”) ausgezeichnet. Daraus entwickelte sich eine langjährige Zusammenarbeit, die nach „Fragments of Palestine” (2011) nun mit „Gestrandet” fortgeführt wird. Anfang 2014 erfährt Lisei Caspers, dass eine Gruppe eritreischer Flüchtlinge in der Nähe ihres Heimatdorfes untergebracht wird. Sie beschließt den Weg der Asylbewerber filmisch zu begleiten. Mit GESTRANDET ist ihr ein eindringlicher Film gelungen, der nicht nur die Nöte der Asylbewerber und die Sorgen der ehrenamtlichen Betreuer schildert, sondern auch zeigt, wie beide Seiten voneinander lernen und zu einem größeren Verständnis gelangen.